Nanaminze

Nanaminze: Einmal Marokko und zurück

In arabischen Ländern ist Minztee längst eines der Nationalgetränke. Vor allem in Marokko wird diese Teesorte gerne getrunken. Daher bezeichnet man sie als marokkanische Minze- eine Art der Nanaminze. Der frische Geschmack der Nanaminze kann nun auch von Tea2Be in vollen Zügen genossen werden.

"Der erste Tee ist sanft wie das Leben, der zweite süß wie die Liebe und der dritte bitter wie der Tod." (berberisches Sprichwort)

Seit jeher existieren viele Minzsorten und es werden immer mehr: Von Pfefferminze über Nanaminze, Krauseminze und Hugominze- für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das ist kein Wunder. Denn Minze ist aufgrund des unterschiedlichen Mentholgehalts sehr vielfältig. Mal schmeckt sie frisch und fast scharf, mal kühlend und weich. Man kennt Minze aber nicht nur vom Tee- auch in Zahnpasta und Kaugummis ist das sogenannte Spearmint weit verbreitet. Vor allem die Engländer lieben ihre Pfefferminze. Hier wird diese nicht nur in After Eight verwendet, sondern gehört zu Speisen und Getränken dazu. Bereits im viktorianischen England wurde Minze mit anderen Kräutern in der Diele verteilt, um Ungeziefer fernzuhalten und einen wohltuenden Geruch im Haus zu verteilen. Englische Handels- und Kriegsschiffe nutzten die Minze ebenfalls, um ihr Trinkwasser lange frisch zu halten.


Doch wieso wurde die Minze so berühmt?

In der griechischen Mythologie finden wir eine Erklärung:
Hades, der Gott der Unterwelt verliebte sich in Minthe, die Tochter des Unterwelt-Flussgottes Kokytos. Hades war jedoch schon verheiratet. Seine Schwiegermutter Demeter wurde so wütend über die Liebe zu Minthe, dass sie Minthe in Stücke riss. Aus den Stücken, die zu Boden fielen, erwuchs nach kurzer Zeit ein Kraut, dass Hades nun pflegte. Diese Liebesgeschichte veranlasste schon Menschen in der Antike, Brautleuten Kränze aus Minze zu flechten und als Liebesmittel mit in die Ehe zu geben. Bis heute züchtete man die Minze zu über 30 verschiedenen Arten, wie die Nanaminze.

Die unterschiedlichen Minzsorten

Und dies sind die beliebtesten Minzarten:

Pfefferminze

Die Pfefferminze, lat. Mentha x piperita, ist die berühmteste aller Minzearten. Sie wird bis zu 65 cm hoch. Die Pfefferminze wächst schnell und ist leicht anzubauen. Daher findet man sie in vielen Gärten. Die Pfefferminze ist jedoch keine ursprüngliche Minzform. Auch sie ist gezüchtet. Man vermutet, dass sie ursprünglich von der Waldminze und der Bachminze abstammt. Heutzutage ist sie die am gründlichst erkundeten Minzeart in Medizin und Wissenschaft. Die Pfefferminze wird für Heilanwendungen, Smoothies, Saucen, Ölen und Tee verwendet. Für Pfefferminztee werden entweder die Blätter pur oder auch mit Stängel verwendet. Angebaut wird die Pfefferminze hauptsächlich in Bulgarien, Spanien, Griechenland, Nordafrika, Nordamerika und Deutschland. In der Pfefferminze findet man Bitterstoffe, Gerbstoffe, Ätherische Öle und Flavonoide.


Nanaminze

Nanaminze, lat. Mentha spicata var. Crispa Nana, ist eine Art der vielen Minzsorten, die im Gegensatz zur Pfefferminze kein Menthol enthält. Dies macht die Nanaminze besonders verträglich für Kinder und Erwachsene. Denn Menthol kann zu erhöhter Magensäure führen. Die Nanaminze wird ebenfalls bis zu 65 cm hoch. Ihre ätherischen Öle werden für Kaugummis, Zahnpasta und Teemischungen verwendet. Bei vielen ist die Nanaminze auch als Spearmint bekannt. Als purer Tee kommt der belebende Geschmack der Nanaminze besonders gut raus.


Apfelminze

Die Apfelminze, lat. Mentha rotundifolia, wird bis zu 70 cm hoch. Sie ist eine Unterart der rundblättrigen Minze und wird oft auch Bowles genannt. Für Kräutertees und deftige Speisen wird sie gerne verwendet. Die Apfelminze zählt zu den Fruchtminzen.


Marokkanische Minze

Die marokkanische Minze, lat. Mentha spicata var. Crispa Marokko, als eine Unterart der Nanaminze wächst die marokkanische Minze in den nordafrikanischen und arabischen Ländern. Sie wird bis zu 60 cm hoch. Vor allem in Salaten, Cocktails, Smoothies und Tee wird die marokkanische Minze genutzt. In Marokko wird diese Sorte der Minze mit viel Zucker als Tee getrunken. Sie gilt als eine der geschmackreichsten Minzarten. Vor allem in Westeuropa wird sie immer beliebter.


Nanaminze: Pur und Bio

Für viele ist besonders die Qualität der Nana,minze entscheidend. So besteht der Tea2Be Nanaminze-Tee aus 100% geschnittenen Nanaminzeblättern. Es wurde kein weiteres Kraut hinzugefügt. Die Nanaminze stammt aus biologischem Anbau. Unsere Blätter sind frei von Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffen.


Nanaminzetee richtig zubereiten

Für eine Tasse Nanaminzetee gibt man 2 Teelöffel der Nanaminzeblätter in ein Teesieb oder Tee-Ei. Das heiße Wasser sollte 100° warm sein. Die puren Kräuter mit dem Wasser übergießen und 5-8 Minuten ziehen lassen.
Die Nanaminzeblätter eignen sich auch sehr gut als Eistee, denn Pfefferminz hat eine kühlende Wirkung auf den Körper. Hierfür nach dem Aufkochen einfach ein paar Eiswürfel hinzugeben und im Kühlschrank kaltstellen.


Tipp: Auch unter die Himbeerblätter und zum Brennnesseltee schmecken unsere Nanaminzeblätter erfrischend!


Wir wünschen dir einen erfrischenden Moment Zeit beim Trinken. Schließe die Augen und spüre Marokko!

 

Selius, C. (2000) Das kleine Tee-ABC, 1. Auflage

Dalichow, I. (2012) Universalheilmittel, 1. Auflage

Torsten Purle(n.a.) Minzarten und Sorten vorgestellt, erreichbar unter: https://www.kraeuter-buch.de/magazin/minzearten-und-sorten-vorgestellt-ein-ueberblick-55.html

Anja Walessa(n.a.) Minze-Siorten, erreichbar unter: http://minze-pflanzen.de/minze-sorten.html

 

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